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Neu von MSI

SOYO SY-KT400 DRAGON Ultra mit VIA KT400 - 3/7
29.11.2002 by holger

Layout und Verarbeitung
Das Layout kann als weitgehend gelungen bezeichnet werden und trägt die Bezeichnung „Jumper free“ zu Recht – keine Angst, den Clear-CMOS hat SOYO natürlich nicht vergessen.


Obwohl AMD die Bohrungen zur Montage ausladender Kühler nicht mehr spezifiziert, hat SOYO diese realisiert: Kein SMD-Bauteil stört Plastikmuttern oder Gewinde, die Freunde von Alpha und Co wird es freuen.


Die RAM-Bänke sind hervorragend positioniert, selbst bei einer verbauten Ti4600 lassen sich die Speicherriegel unkompliziert tauschen. Natürlich kann SOYO aufgrund der Tatsache, dass lediglich fünf PCI-Steckplätze realisiert wurden, erheblich problemloser kritischen Design-Fragen begegnen. Dem AGP-Pro-Steckplatz steht ein 4-Pin-Stromanschluss (konventioneller LW-Anschluss) zur Seite, der nur dann bestückt werden muss, falls tatsächlich eine AGP-Pro-Karte zum Einsatz kommt.

Beanstanden müssen wir die überaus ungünstige Positionierung des ATX-Anschlusses: Wird das ATX-Kabel zum Back-Panel des Mainboards hin verlegt, kann der Luftstrom empfindlich gestört werden. Wir empfehlen daher, das störrische Kabel unterhalb des CPU-Sockels zu verlegen. Auf der anderen Seite müssen wir berücksichtigen, dass eine nahe Positionierung des ATX-Anschlusses zur dreiphasigen Stromversorgung aus Stabilitätsgründen durchaus Sinn macht. Hier hat uns die horizontale Positionierung des Stromanschlusses auf unserem EPoX 8K3A+ besser gefallen, da der Kabelstrang erheblich leichter gebändigt werden kann.


Für überflüssig halten wir den durchsichtigen Northbridge-Lüfter, der lediglich zur Erhöhung des Lärmpegels beiträgt. Hier sollte SOYO einen passiven Kühler realisieren, der eine größere Oberflächenstruktur aufweist.

Sämtliche Laufwerksanschlüsse wurden vertikal am äußeren Platinenrand untergebracht, so kann es nicht zu Konflikten mit überlangen PCI-Karten kommen, gleichzeitig können alle Anschluss-Kabel sorgfältig verlegt werden.

Zur Anbindung weiterer PCI-Chips wird die bekannte Bridge von Attansic „AT123s“ eingesetzt. Wie bereits weiter oben erwähnt, handelt es sich bei dem verbauten Cmedia um ein PCI-Device, das sich mit Slot 4 die INT D teilen muss. SOYO hat sogar an den oft vermissten on-board SPDIF gedacht, um die Audiosignale vom DVD-Laufwerk digital weiterzureichen. In unmittelbarer Nähe des erwähnten SPDIF befindet sich eine unschöne Drahtbrücke, die darauf schließen lässt, dass hier zunächst ein Jumper zum An- und Abschalten des Cmedia vorgesehen war. Eine entsprechende Option findet sich jedoch im Bios, sodass getrost auf den Jumper verzichtet werden kann. Negativ fällt hingegen die Verortung des Connectors zum Anschluss des Audio-Brackets auf: Gerne hätten wir das Kärtchen oberhalb des AGP-Slots untergebracht (da lediglich fünf PCI zur Verfügung stehen, wandern sämtliche Slots um einen Steckplatz nach unten), doch leider wird dies durch unsäglich platzierte Kondensatoren verhindert, die ein bisschen flacher hätten ausfallen müssen. Schade, denn so stehen dem User lediglich vier Steckplätze zur Verfügung, falls die zusätzlichen Anschlüsse genutzt werden sollen.


Positiv fallen satte fünf Lüfteranschlüsse auf, falls man den Northbridge-Anschluss mitrechnet – das dürfte zur Realisierung einer effektiven Belüftung ausreichen. Erfreut waren wir über das gesockelte Bios, das bei einem verunglückten Flash-Vorgang mühelos vom User selbst getauscht werden kann.

Den obligatorischen Griff zum Handbuch kann man sich bei der Konfiguration des Systems getrost sparen: Die Beschriftung der einzelnen Anschlüsse wurde vorbildlich umgesetzt. Kommen wir zum letzten Punkt dieses Abschnitts: der Fertigungsqualität. Einen kleinen Patzer erlaubte sich SOYO bei dem verlöteten Taktgeber, der nicht wie üblich durch eine Drahtbrücke fixiert wurde, sondern lediglich durch die dünnen Anschlussdrähtchen gehalten wird.

Weiter: 4. Resourcen und USB 2.0

1. Das SOYO SY-KT400 DRAGON Ultra
2. Die Austattung im Detail
3. Layout und Verarbeitung
4. Resourcen und USB 2.0
5. Die Stabilität
6. Benchmarks: Athlon XP 1800+
7. Fazit

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