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Neu von MSI

SOYO SY-KT400 DRAGON Ultra mit VIA KT400 - 5/7
29.11.2002 by holger

Die Stabilität und Alltagsbetrieb

Testkomponenten:

  • Hauppauge WinTV
  • Soundblaster Live 5.1
  • Promise TX2 (externe PCI-Karte)
  • Highpoint 370a (externe PCI-Karte)
  • Intel Netzwerkkarte Pro 100S
  • 3Com Netzwerkkarte 3C905TX-M
  • Firewire-Controller (Bundle mit Gainward Ti4600)
OS und Treiber:
  • Windows XP Pro
  • Detonator 28.32
  • Catalist 02.3
  • VIA 4in1 4.40a(P3), 4.42, 4.43
  • VIA USB2.0 Treiber 2.44
  • Highpoint v2.31
  • Übrige Treiber in Windows XP enthalten.

  • Volllast-Stresstest
    Wir haben seit 2002 den Stresstest für Mainboards verschärft. Das Mainboard wird mit stabilen, auf anderen Platinen bereits getesteten, Treibern betrieben. Für die AGP-Last sorgt 3DMark2001SE, das 100 Runden dreht. Speicher und CPU Last werden gleichzeitig von SiSoft Sandra 2002 (Burn-In) generiert, das im Hintergrund läuft. Zudem wird Prime95 im Torture-Test die Systemintegrität überwachen - wird die Last zu hoch, wird die Software Rechenfehler beanstanden (wie schon auf den SiS Platinen von Elitegroup).
    Ergebnis: Athlon XP 1800+ bei 133/266 MHz FSB und 166/333 MHz RAM bestanden
    Ergebnis: Athlon XP 1800+ bei 133/266 MHz FSB und 200/400 MHz RAM bestanden
  • Speichertest
    Hier bestücken wir Platinen, die den Volllast-Stresstest bestanden haben, mit drei Speicherbausteinen. Da gerade die Speicherbestückung ein kritischer Punkt sein kann, weiten wir diesen Testabschnitt aus. Zum Einsatz kamen: drei Speichermodule von Samsung PC2700, zwei Module von Corsair PC3200 CL2 sowie zwei Module von Mushkin PC3200 CL2,5. Sämtliche Speichermodule wurden mit SPD-Timings betrieben, um eine höchst mögliche Vergleichbarkeit unserer Testergebnisse mit denen der Anwender zu gewährleisten und Produktionsschwankungen auszuschließen.
    Ergebnis: 3 Speichermodule bei 166/333 MHz bestanden
    Ergebnis: 2x Corsair CL2 bei 166/333 MHz und 200/400 MHz bestanden
    Ergebnis: 2x Mushkin CL 2,5 bei 166/333 MHz und 200/400 MHz bestanden
  • IDE Transfertest
    Die leidigen VIA KT133A-Erfahrungen zwingen uns, diesen Test durchzuführen. Von einer Test-CD werden Daten auf die Festplatte kopiert und dort entpackt. Dieser Test wurde auf einer WD1200JB 120GB 7200RPM durchgeführt, die am Primary IDE als Master hing.
    Ergebnis: 50 GB sauber kopiert und bestanden
  • USB 1.1- / USB 2.0-Funktionstest
    Der VIA KT133A sorgte für erheblichen USB-Frust, aus diesem Grund wurde dieser Test eingeführt. Mit einem Epson Photo 750 sowie einer Digitalkamera schaufelten wir Daten über den USB 1.1 sowie den USB 2.0 Anschluss. Wurden USB 1.1 Geräte verwendet, so traten keinerlei Fehler auf; wurde beim Neustart ein USB 2.0-Case angeschlossen, blieb das System während des Bootvorgangs stehen. Wurde das Case unter Windows XP aktiviert, traten keinerlei Fehler und Probleme auf.
    Ergebnis: USB 1.1 keine Probleme, Test bestanden; USB 2.0 siehe Text
  • LPT-Test
    Wieder einmal war der VIA KT133A Auslöser für diesen Test, da sich unser Drucker an Boards mit diesem Chipsatz nur im langsamsten Modus betreiben ließ. Der VIA KT400 machte das besser:
    Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
  • PCI-Kompatibilität und Leistung
    Neben der SB Live 5.1 und einer Intel-Netzwerkkarte kamen der Promise Ultra 100 TX2-, ein Firewire- sowie ein Highpoint HPT372-Controller zum Einsatz. Damit waren alle 5 PCI-Steckplätze belegt. Das SOYO wurde hierbei im APIC Modus betrieben.
    Ergebnis: Test bestanden

Erstaunlicherweise konnten wir im DDR400-Modus selbst mit zwei Modulen keine Probleme feststellen. Selbst als wir die „System Performance“ auf „Turbo“ einstellten, wodurch die CAS, tPR auf 2 Takte, tRCD auf 3 Takte und die tRAS auf 5 Takte gesetzt wurden, traten keine Instabilitäten auf – es war noch nicht einmal eine Spannungsanhebung bei dem Corsair-Speicher nötig, der Mushkin benötigte dahingegen ein Spannungsniveau von gerade einmal 2.65 V. Wie wir jedoch weiter oben erwähnt haben, ist es definitiv nicht möglich, eine tRCD von „3“ sowie eine tRAS von „5“ einzustellen, vielmehr haben die SOYO-Programmierer vergessen, dass bei der entsprechenden Bit-Adressierung eine tRCD von 2 oder 4 Takten und eine tRAS von 8 oder 10 Takten angesprochen wird!

Negativ fiel uns auf, dass SOYO den S3-Mode nicht sauber implementiert hat: Nachdem der Rechner in den Tiefschlaf versetzt wurde, wollte der nicht mehr aufwachen!

Weiter: 6. Benchmarks: Athlon XP 1800+

1. Das SOYO SY-KT400 DRAGON Ultra
2. Die Austattung im Detail
3. Layout und Verarbeitung
4. Resourcen und USB 2.0
5. Die Stabilität
6. Benchmarks: Athlon XP 1800+
7. Fazit

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