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Neu von MSI

Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Autor: doelf - veröffentlicht am 22.12.2015
s.9/9
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Fazit

Preistipp Das TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 erhält - wie sollte es bei Straßenpreisen unter 50 Euro (aktuellen Preis bei Amazon nachschlagen) auch anders sein - unseren Preistipp. Ja, das Update auf Windows 10 Version 1511 war ein Krampf. Hier muss Microsoft dringend nachbessern, wenn die Redmonder wirklich Kunden von Windows 10 als Tablet-Betriebssystem überzeugen wollen. Gleiches gilt für die Bedienung von Windows 10, die an vielen Stellen auch weiterhin nach Maus und Tastatur schreit. Aber dafür bekommt man ein vollwertiges Windows mit der gewohnten Freiheit, alle Programme und Dienste selbst auswählen zu dürfen. Nicht überzeugt hat uns die Akkulaufzeit, welche bei aktiviertem WLAN zwischen zwei und dreieinhalb Stunden lag. Auch die beiden Kameras dienen in erster Linie der Komplettierung der Ausstattungsliste, denn die Foto- und Videoqualität ist bescheiden bis grauslich. Nicht viel besser steht es um den Klang des Mono-Lautsprechers. Beim Display ist der größte Kritikpunkt die magere Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten, Helligkeit und Farbdarstellung sind hingegen sehr ordentlich. Zudem vermissen wir einen HDMI-Anschluss und einen zweiten USB-Port, denn die einzige Micro-USB-Buchse dient zugleich auch zum Laden des Geräts.
Im Alltagsbetrieb kann das TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 dann Pluspunkte sammeln: Das Quad-Core-SoC Intel Atom Z3735G ist recht flott und der nur 1 GiB große Arbeitsspeicher harmoniert überraschend gut mit der 32-Bit-Ausgabe von Windows 10 Version 1511. Der eingebaute Flash-Speicher fällt mit 16 GB zwar alles andere als üppig aus, doch die Erweiterung per Micro-SD-Karte ist nicht nur preiswert, sondern bringt auch bis zu 128 GB zusätzlichen Speicherplatz. Da Windows 10 die Micro-SD-Karte ab Version 1511 nicht nur für Dokumente, Musik, Videos und Fotos, sondern auch für Apps nutzen kann, lässt sich mit den 16 GB gut leben - einmal abgesehen von den Klimmzügen beim Update des Betriebssystems. Mit unserer Peripherie kam das TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 hervorragend zurecht, seien es Drucker, Datenträger und diverse Eingabegeräte an der USB-Buchse oder eine Bluetooth-Tastatur mit QWERTZ-Belegung und integriertem Touchpad. Auch die Verbindung mit unserem WLAN-Router funktionierte auf Anhieb. Zuweilen ist Windows eben auch von Vorteil.
Zum Abschluss dieses Tests möchten wir acht Jahre zurückblicken: Damals sorgte der ASUS EeePC 4G für Furore und begründete die Geräteklasse der Netbooks. Ein PC im Handtaschenformat mit lausiger Bildschirmauflösung (800 x 480 Pixel) und einem kastrierten Linux wurde zum Hit, weil vom Hersteller ein Preis von nur 299 Euro aufgerufen wurde. Das TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 bietet deutlich mehr und kostet nur ein Sechstel (aktuellen Preis bei Amazon nachschlagen). Dennoch wird es kritische Stimmen geben, die solche Tablets als nutzlos abtun. Nun, als alleiniger PC ist dieses Gerät nicht sonderlich gut geeignet, denn durch seine Minimalkonfiguration ist es in etlichen Punkten eingeschränkt. Um eine vorhandene Infrastruktur auf Basis von Windows um ein Tablet, welches sich ideal integriert, zu erweitern, taugt es hingegen sehr gut. Und genau aus diesem Grund finden wir die Bewertung "Preistipp" angebracht.
In einem Satz: Das TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 ist mehr PC als Tablet und dabei sehr güstig.
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