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VIA EPIA M9000: Grundlage für energiesparende PC-Zwerge - 1/6
24.01.2003 by doelf

Bei Computern kommt es immer nur auf die Leistung an.
Falsch. Jeder Rechner aus der 600 bis 800 MHz Klasse reicht für Büroanwendungen und Internet völlig aus. Auch für die Musikbearbeitung und das Abspielen von DVDs oder DivX-Videos reicht eine solche Minimallösung - sei es nun mit einem Intel Pentium III oder Celeron oder AMDs Duron oder Athlon CPUs.
Dann entscheided der Preis.
Das ist nicht ganz falsch. Nachdem der Käufer anhand eines Nutzerprofils geklärt hat, wieviel Rechner er braucht, entscheidet der Preis, die Stabilität der gewünschten Plattform, die Erweiterbarkeit sowie - nicht zu vergessen - die Größe!


VIA EPIA M9000 im Größenvergleich zu einem Intel P4 Boxed-Cooler

Kleiner ist feiner:
Aus Platzgründen kommen immer mehr Notebooks zum stationären Einsatz, darunter viele, die nicht leiser und nicht viel mobiler als ein Desktop PC sind. Notebooks sind erschwinglich geworden - auch durch den Einsatz von Desktop CPUs. Allerdings sind die besonders preiswerten Angebote um die 1000 Euro nicht unbedingt auf dem neuesten Stand der Technik und auch ihre Erweiterbarkeit ist begrenzt. Dank USB 2.0 und Firewire lassen sich nun immerhin sehr leicht externe Laufwerke mit einer guten Geschwindigkeit betreiben, diese modernen Schnittstellen fehlen bei den besonders preiswerten Notebooks jedoch oft. Wer ein gutes Notebook sucht und ab und an sogar damit spielen will, kann bei etwa 1700 Euro mit der Suche anfangen.

Weiterhin gibt es Mini-PCs wie etwa den HiQ Mini-PC - auf Basis des CFI Mini Barebone Systems oder die Barebones von Shuttle sowie den MSI Hermes 845GL-P. Diese Barebones bestehen aus Gehäuse, Kühler und Mainboard, lediglich CPU, Speicher und Laufwerke müssen noch hinzu gekauft werden. Die Mini-PCs bieten in etwa die Leistung der Desktops, sind leidlich erweiterbar mit einem PCI und manchmal auch einem AGP Steckplatz und verwenden preiswerte Standard-Komponenten aus dem Desktop Bereich. Auch sie sind meist nicht besonders leise, da wenige, schnelle Lüfter die große Hitze aus den winzigen Gehäusen schaffen müssen. Wer klug ist, sorgt mit CPUs und Grafikkarten, die nur wenig Abwärme erzeugen, dem Hitze-Gau vor.

Im Bereich der Mini-PCs hat auch VIAs EPIA Plattform ihren Platz. Mit nur 17 auf 17 cm sind die EPIA Mainboards die kleinsten ATX-Mainboards auf dem Markt und kleiner kann ein ATX Mainboard auch nicht werden, solange man es mit 4 Schrauben befestigen will. VIA selber nennt diese Größe Mini-ITX. Da es sich jedoch um ATX konforme Mainboards handelt, kann man sie in jedes ATX-Gehäuse einbauen und mit jedem ATX-Netzteil betreiben. Dabei sind 150 oder 200 Watt Netzteile für den Low-Power Prozessor VIA C3 bereits überdimensioniert. Bei dieser Kompaktheit und dem minimalen Stromverbrauch und der geringen Abwärme, eignet sich die EPIA Plattform besonders gut für Mini-PCs. Entsprechende Gehäuse sind zwar noch rar, aber die ersten kommen gerade auf den Markt. Abgesehen davon weckt eine 17 auf 17 cm Plattform auch den Basteltrieb und viele Käufer bauen sich ihre Gehäuse selber (siehe mini-itx.com). Nun ist die VIA EPIA Plattform aber (nicht nur) ein Spielzeug, sondern auch die Grundlage für einen ausgewachsenen Rechner. Wir werden also die Leistungsfähigkeit, die Lautstärke und Abwärme sowie die Stabilität der EPIA Plattform gründlich testen, um am Ende sagen zu können, für wen diese Architektur Vorteile bietet und wer lieber die Finger von dem Winzling lassen sollte. Zum Vergleich ziehen wir ein Notebook mit Intels 1,0 GHz Celeron CPU, ein zweites mit 1,3 GHz Celeron CPU sowie den HiQ Mini-PC (mit Intel 1,7 GHz Celeron) und ein aktuelles Intel 845PE Mainboard mit 2,0 GHz Celeron heran. Da der VIA C3 Prozessor auf dem EPIA M9000 lediglich mit 933 MHz läuft, erwarten wir einen Rückstand in der Leistung, allerdings dürfte es schwer fallen, im Handel CPUs unter 1 GHz aufzutreiben, wodurch der Vergleich durchaus gerechtfertigt ist. Zumal es ja - wie wir wissen - nicht nur auf die MHz-Werte ankommt!

Weiter: 2. VIAs EPIA M9000 im Details

1. Der Trend zur Kompaktklasse
2. VIAs EPIA M9000 im Details
3. Das Casetek CK-1010 Mini-ITX Gehäuse
4. Stabilität, Kompatibilität, Einsatzgebiete
5. Benchmarks
6. Fazit und Empfehlung

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