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Mini-ITX-Gehäuse Xilence Torino: Preiswert und clever?

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.03.2013
s.9/9
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Fazit
Gut Es fällt nicht leicht, ein Fazit für das Xilence Torino zu formulieren. Der Mini-ITX-Erstling von Xilence ist ein solides Gehäuse mit dickem Stahlblech und einer clever gestalteten Front. Die Tür, welche uns Zugriff auf den Staubfilter und die beiden Hot-Swap-Schächte für 2,5-Zoll-Laufwerke gibt, ist der große Pluspunkt dieses Gehäuses. Auch der große Frontlüfter weiß mit leisem Betriebsgeräusch und gutem Gleichlauf zu gefallen, wobei die roten LEDs natürlich Geschmackssache sind. Auf der Habenseite notieren wir zudem die beiden USB-3.0-Anschlüsse, doch hier gibt es auch schon den ersten Kritikpunkt: Um sich die Adapter für interne Abgriffe zu sparen, lässt Xilence beide Anschlüsse in normale USB-3.0-Stecker enden, welche man rückseitig aus dem Gehäuse führt und in die externen Buchsen des Mainboards steckt. Die Folie, welche dem Torino die Optik von gebürstetem Aluminium verleiht, sieht nicht schlecht aus, zieht Staub aber stärker an als Metall. Zudem stellt sich die Frage nach der Haltbarkeit.
Die Verarbeitung des Gehäuses ist ordentlich, doch an einigen Stellen hat der Hersteller scharfe Kanten übersehen. Hierbei handelt es sich zwar nur um kleinere Durchbrüche, doch heutzutage sollten grundsätzlich alle Kanten sauber entgratet sein. Der innere Aufbau ist ein zweischneidiges Schwert: Im vorderen Bereich bleibt unter dem Laufwerkskäfig viel Platz frei, während das Netzteil in der hinteren Hälfte den Einbau größerer CPU-Kühler verhindert. Eigentlich finden wir es gut, dass Xilence auf ein kompaktes SFX-Netzteil setzt, doch für ein Gaming-System sind diese Netzteile recht knapp dimensioniert. Und Xilence selbst hat gar kein SFX-Netzteil in seinem Sortiment, das eine halbwegs schnelle Grafikkarte stützen könnte.
Das Xilence Torino eignet sich durchaus für ein Gaming-System mit einer Grafikkarte der mittleren Leistungsklasse, doch das BitFenix Prodigy ist die bessere Alternative. Man kann es auch als Fileserver mit maximal drei Festplatten bzw. SSDs nutzen, doch hier bietet sich eher das Lian Li Mini-Q PC-Q25 an. Bleibt ein kompakter HTPC, doch das Antec ISK300-150 ist noch viel kleiner und passt optisch besser ins Wohnzimmer. In der Rolle eines Spezialisten fällt es dem Torino schwer, sich gegen die starken Mitbewerber zu positionieren. Doch das Torino ist gar kein Spezialist, sondern vielmehr ein guter Allrounder. Wer schlicht und einfach aktuelle PC-Technik der mittleren Leistungsklasse in kompakte Abmessungen packen möchte, ist beim Xilence Torino gut aufgehoben. Bleibt noch der Preis: Man findet das Xilence Torino für 68,41 Euro bei Amazon.de - inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Das ist zwar fair, unserer Ansicht nach aber ein wenig zu hoch angesetzt.



Unser Dank gilt Xilence für die Bereitstellung des Mini-ITX-Gehäuses Torino.



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