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Neu von MSI

Soundkarten Roundup Oktober 2002 - 4/9
10.10.2002 by doelf

Z-Cyber Nightingale Pro6
Auch die Z-Cyber Nightingale Pro6 ist eine kleine, schwarze Karte, die es in sich hat. Inklusive der digitalen Ein- und Ausgänge zahlt man lediglich 36,95 €, also ein Viertel des Preises der beiden anderen Karten! Kann die preiswerte Z-Cyber Nightingale Pro6 mit den anderen denn überhaupt mithalten? Ja, das kann sie ganz eindeutig. Sie bietet zudem einige Vorteile, denn sie arbeitet wie eine Profikarte und bietet die unkompliziertesten Treiber in diesem Roundup - auch für Linux!

Z-Cyber Nightingale Pro6
Z-Cyber Nightingale Pro6

Ausstattung und Anschlüsse Den C-Media 8738-6CH Soundchip findet man nicht nur auf diversen Mainboards (z.B. von Asus) sondern auch auf der Z-Cyber Nightingale Pro6. Dieser Soundchip bietet eine ordentliche Leistung und umfangreiche Funktionen, durch seine Verbreitung auf Mainboards gibt es zudem eine sehr gute Treiberunterstützung. Probleme auf der Dual Athlon Plattform gab es keine, selbst nach mehrstündigen Videoaufzeichnungen mit der ATi Radeon 64MB ViVo konnte ich den Rechner sauber herunterfahren, wurden die beiden anderen Soundkarten genutzt, gab es hierbei immer Probleme. Neben ihrer Problemlosigkeit kann aber auch die Ausstattung überzeugen.

  • C-Media 8738-6CH Soundchip
  • PCI 2.1
  • Samplingraten bis zu 48 kHz
  • Microsoft DirectSound
  • I3DL2
  • EAX 2.0
  • A3D 1.0
Die Z-Cyber Nightingale Pro6 bietet sowohl optische als auch coaxiale Digital-Ein- und Ausgänge, diese befinden sich auf einer Tochterplatine, die als zweites Slotblech montiert wird - ein weiterer Steckplatz des Mainboards wird hierdurch blockiert. Zudem ist der Einbau ein wenig fummelig. Von den drei Lösungen - Breakout-Box, Kabelpeitschen und Tochterplatine - kann die Z-Cyber Nightingale Pro6 am wenigsten überzeugen. Allerdings bietet sie sehr viele Anschlüsse, wobei die analogen erfreulicher Weise vergoldet sind.
Die digitalen Eingänge werden weder analog gewandelt noch ist eine Aussteuerung nötig, das digitale Signal wird unverfäscht wiedergegeben oder aufgenommen - wie bei einer Profikarte. Zudem können die digitalen Eingänge auf die digitalen Ausgänge sowie zum analogen Monitorausgang durchgeschleift werden, der Kopierschutz kann hierbei unterdrückt werden und die Aufnahme jedes digitalen Materials ist möglich. Zudem sind die digitalen Ausgänge nicht auf 48 kHz festgesetzt - für jeden, der digitale Audioaufnahmen macht, ist diese Karte der absolute Geheimtipp. Profikarten mit ähnlichen Fähigkeiten kosten mindestens das sechsfache!
Aber auch die analogen Aufnahmen können sich hören lassen. Auch wenn die Z-Cyber Nightingale Pro6 hier nicht mit der Philips Acoustic Edge mithalten kann, die Hercules Game Theater XP kann sie - ebenso wie bei der Wiedergabe - in ihre Schranken weisen.
  • Mikrofoneingang (3,5er Klinke)
  • Line-In (3,5er Klinke)
  • 3x 3,5er Klinke: Vorne (Recht+Links), Hinten (Rechts+Links), Center und Subwoofer
  • digitale Eingänge: optisch und coaxial (32kHz, 44.1kHz, 48kHz, auf der Tochterplatine)
  • digitale Ausgänge: optisch und coaxial (32kHz, 44.1kHz, 48kHz, auf der Tochterplatine)
  • Midi/Joystick
  • CD-In (auf der PCI-Karte)
  • Digital-In (auf der Tochterplatine)
  • Aux-In (auf der PCI-Karte)
Die Anschlüsse auf der Platine selber wurden nicht waagerecht angebracht sondern stehen senkrecht hoch, die Pins zeigen im eingebauten Zustand also nach unten. Somit wird der Anschluß erschwert (besonders wenn unter der Z-Cyber Nightingale Pro6 eine weitere Karte einbaut) und eine größere Kabellänge erforderlich. Bei dieser Unschönheit könnte Z-Cyber jedoch leicht für Abhilfe sorgen, die Pins müßten in Zukunft lediglich abgewinkelt werden.


Der Treiber 5.12.01.0639
erwies sich als absolut problemlos, ob 5.1 Wiedergabe mit dem beigepackten WinDVD Player, stundenlanges Spielen, Video- und Audioaufzeichnungen oder ganz einfach nur mp3-Playback - es funktionierte alles einwandfrei. Lediglich das Handbuch fällt sehr knapp aus.
Die Z-Cyber Nightingale Pro6 ist eine Einsteigerkarte und eine Profikarte in einem. Wer digital Aufnehmen will ohne 300 € und mehr zu investieren, der kommt um diese Karte kaum herum. Auch für analoge Aufnahmen sowie den Alltagsgebrauch ist diese Karte voll und ganz geeignet. Der Preis ist hierbei aber der absolute Hit - soviel Soundkarte bekommt man für so wenig Geld nur sehr selten!

Weiter: 5. Eigenrauschen der Karten

Wozu braucht man noch Soundkarten?
2. Hercules Game Theater XP
3. Philips Acoustic Edge
4. Z-Cyber Nightingale Pro6
5. Eigenrauschen der Karten
6. Analoge Wiedergabe
7. Analoge Aufnahme
8. Digitale Aufnahme
9. Fazit

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