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Au-Ja! NoiseCalc - Bedienung   [Startseite] [Service @ Au-Ja] [Au-Ja! NoiseCalc]
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Die Bedienung des Au-Ja! NoiseCalc ist ausgesprochen einfach: In die linke Spalte wird der minimale Schalldruck des Lüfters eingegeben, auf der rechten Seite der maximale. Ob als Dezimalzeichen Punkte oder Kommata verwendet werden, spielt keine Rolle. Nicht zutreffende Felder kann man einfach auf "0" stehen lassen.
UnterpunktZur Funktionsweise
Dieser Schallrechner betrachtet nur den von Lüftern emittierten Lärm, Vibrationen sowie die Betriebsgeräusche von Festplatten und CD/DVD-Laufwerken sowie Pumpen werden bisher nicht berücksichtigt. Die Lüfter werden als Punktschallquellen betrachtet. Üblich ist es, den Schalldruck in dB(A) bezogen auf einen Meter horizontalen Abstand von der Schallquelle anzugeben. Bei der Addition zweier gleichlauter Schallquellen erhöht sich der Lärmpegel um ca. 3 dB(A). Dies ist eine vom menschlichen Ohr gut wahrnehmbare Steigerung.
UnterpunktdB(A) und Sone
Der Schalldruck wird in dB(A) gemessen, dabei werden jedoch die Frequenz, die Impulshaltigkeit und andere Faktoren, welche für die vom menschlichen Gehör empfundene Lautstärke wichtig sind, nicht ausreichend beachtet bzw. völlig ignoriert. Auf der anderen Seite läßt sich der Schalldruck einfach messen, während subjektive, auf das menschliche Gehör besser abgestimmte Skalen, die durch psychoakustische Hörversuche ermittelt werden, einen hohen Aufwand bedeuten. dB(A) und Sone können sich in Grenzbereichen sogar widersprechen, so daß eine Schallquelle zwar einen niedrigeren dB(A)- aber einen höheren Sone-Wert hat als eine zweite Schallquelle.
Ein Ton mit einem Schalldruck von 40 dB und einer Frequenz von 1000 Hz wird als 1 Sone definiert. Oberhalb von 40 dB kann man folgende Formel zur Umrechnung verwenden:
S (sone) = 2 hoch (0,1*(Lautstärke - 40))
Die Lautstärke muß abhängig von der Frequenz des Tons noch mit einem Korrekturwert verrechnet werden, denn das menschliche Gehöhr reagiert auf hohe Töne empfindlicher als auf tiefe. Dies erklärt, warum ein 40 mm Lüfter lauter als ein 80 mm Lüfter wahrgenommen wird, selbst wenn beide den gleichen Schalldruck erzeugen.
Frequenz (Hz)Korrekturwert (dB)
90-20
220-10
400-5
10000
3000+2
Hier ein paar Beispiele:
  • 40 dB(A): 2 hoch (0,1 * (40 dB(A) - 40)) = 2 hoch 0 = 1 sone
  • 60 dB(A): 2 hoch (0,1 * (60 dB(A) - 40)) = 2 hoch 2 = 4 sone
  • 80 dB(A): 2 hoch (0,1 * (80 dB(A) - 40)) = 2 hoch 4 = 16 sone
UnterpunktGrenzwerte und Richtlinien
Der Gesetzgeber legt für Arbeitsstätten folgende Immissionswerte fest:
  • 70 dB(A) für "einfache und überwiegend Routinetätigkeiten"
  • 55 dB(A) für "überwiegend kreative oder geistig anspruchsvolle Tätigkeiten"
Hierbei betrachtet man über eine Dauer von 8 Stunden (Arbeitszeit) gemittelte Messungen. Der Computerlärm ist ein Teil dieses Beurteilungspegels, es werden jedoch auch alle weiteren Geräusche mitgemessen.

Diese Werte sind jedoch extrem hoch und entsprechen keinesfalls einer zumutbaren Arbeitsumgebung. Aus diesem Grund gibt die DIN EN ISO 11690-1 folgende Empfehlung ab:
  • 45-55 dB(A) für "einfache Arbeit"
  • 35-45 dB(A) für "kreative Arbeit"
Gehen wir von einem Hintergrundschall von 30 bis 40 dB(A) aus (siehe VDI-Richtlinie 2569), so wird es schnell eng für viele Bürocomputer.
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