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NVIDIA: Neuer Treiber bringt Raytracing für GTX-Modelle

Meldung von doelf, Dienstag der 16.04.2019, 16:09:09 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 425.31 aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "Anno 1800" empfohlen wird. Das zugehörige 3D-Vision-Profil ist jedoch nicht empfehlenswert. Eine weitere Neuerung stellt die Ausweitung der Raytracing-Unterstützung (DXR) auf Grafikkarten der Baureihen GeForce GTX 1060 und höher sowie GeForce GTX 1660 und höher dar.

Behobene Fehler
Die Programme von Adobe zeigen auf SLI-Konfigurationen keine Grafikfehler mehr und Applikationen stürzen nicht mehr ab, wenn man das Plug-in Fabfilter verwendet. NVIDIA hat sporadische Abstürze bei "ARK Survival Evolved" (nur mit GeForce RTX 20xx) und "The Witcher 3" (Blue-Screen mit der Meldung "Bad Pool") repariert. Bei "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" lässt sich das Inventar jetzt ohne Abflug öffnen. Die hohe Qualitätsstufe für die Texturfilter verursacht bei "The Evil Within 2" keine Grafikfehler mehr und auch um Grafikprobleme mit Notebooks der Baureihe ASUS ROG Strix GL702VS hat sich NVIDIA gekümmert. Weiterhin kann der Stereo-Betrieb für "Grand Theft Auto V" auf der Titan X aktiviert werden, ohne dass dem System der Speicher ausgeht.

Bekannte Probleme
G-SYNC lässt sich auf Grafiklösungen der Pascal-Generation nicht aktivieren, wenn eine Surround-Auflösung verwendet wird. Bei einigen Konfigurationen mit mehreren Bildschirmen flackert zuweilen der Desktop. Dies kann auch auf dem primären Monitor vorkommen, wenn auf der sekundären Anzeige ein Video abgespielt wird. Läuft "Shadow of the Tomb Raider", muss man auf den Fotomodus "Ansel" verzichten, da dieser das Spiel stark ausbremst und zuweilen auch abstürzen lässt. Zudem gibt es bei Adaptive Sync Probleme mit der vertikalen Synchronisation, die nach einem Neustart nur noch bei der nativen Bildwiederholrate des Anzeigegerätes greift.

Hard- und Software-Kompatibilität
Auf Seiten der Treiber-Komponenten wurden GeForce Experience (3.18.0.94) und nView (149.77) aktualisiert. Der Rest - HD-Audio-Treiber 1.3.38.13, PhysX-System-Software 9.19.0218 und CUDA 10.1 - zeigt sich unverändert. Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 425.31 WHQL

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