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DRAM: Der Preisanstieg geht weiter

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 13:27:58 Uhr

Am DRAM-Spot-Markt in Taiwan setzt sich der erneute Preisanstieg, welcher im September begonnen hatte, weiter fort. Während sich die Teuerung bei den DDR4-Chips etwas abgeschwächt hat, sind diesmal die Kurse für DDR3-Speicher schmerzhaft in die Höhe geschossen. Und bis zum Jahresende ist auch keine Besserung zu erwarten.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 9,635 US-Dollar auf den Tisch legen, das sind nochmals 9,03 Prozent mehr als Anfang Oktober. Von September auf Oktober waren diese Chips bereits um 20,33 Prozent teurer geworden. Im Vergleich zum Januar 2017 beläuft sich der Aufschlag inzwischen auf 68,21 Prozent und seit Oktober 2016 ist der Kurs dieser Chips sogar um 122,77 Prozent gestiegen.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 4,802 US-Dollar. Binnen Monatsfrist ist diese Variante um 6,12 Prozent teurer geworden, im Vormonat hatten wir hier mit 24,14 Prozent noch den größten Kursanstieg gesehen. Der Vergleich mit Januar 2017 offenbart einen Preisanstieg um 69,56 Prozent und wenn wir Oktober 2016 als Ausgangspunkt nehmen, sind es sogar 121,60 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 3,990 US-Dollar gezahlt. Seit Anfang Oktober ist dieser Kurs um schmerzhafte 16,26 Prozent gestiegen, zwischen September und Oktober waren es lediglich 6,75 Prozent gewesen. Mit 42,86 Prozent fällt der Preisanstieg seit Jahresbeginn hier am niedrigsten aus, gleiches gilt für die Teuerung seit Oktober 2016, welche sich auf 92,2 Prozent beläuft.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1620 US-Dollar wert und notierte damit um 0,95 Prozent niedriger als Anfang Oktober. Seit Jahresbeginn ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar um 10,45 Prozent gestiegen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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