Neu von MSI

AMD: Zweiter Treiber für "Mass Effect: Andromeda"

reported by doelf, Montag der 27.03.2017, 10:49:09 Uhr

AMD hatte bereits die Version 17.3.2 seines Grafiktreibers Crimson ReLive Edition für "Mass Effect: Andromeda" optimiert. Nun ist mit der Version 17.3.3 ein weiteres Update verfügbar, das insbesondere für dieses Spiel empfohlen wird. Der neue Treiber behebt flackernde Texturen, die bei Multi-GPU-Konfigurationen auftreten. Damit die Multi-GPU-Unterstützung richtig funktioniert, wird allerdings noch ein Update von BioWare benötigt.

"Mass Effect: Andromeda" wurde am vergangenen Donnerstag veröffentlicht und sorgte erst einmal für dumme Gesichter - zunächst im Spiel selbst und dann auch vor den Bildschirmen. Die Mimik der Figuren pendelt zwischen Wachskabinett, billige Plastikpuppe und dem leicht amüsierten und zugleich weltfremden Ausdruck, den man gemeinhin mit übermäßigem Haschisch-Konsum in Verbindung bringt. Zumindest haben es die Entwickler geschafft, dass die Figuren immer völlig unpassend gucken, wodurch das Spiel zu einem recht bizarren Erlebnis wird:

Ungelöste Probleme
Doch zurück zum Grafiktreiber: "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" leidet weiterhin an Flackern nach einem Task-Wechsel oder einer Änderung der Grafikeinstellungen und hat zudem sporadische Startprobleme auf Systemen mit drei oder vier GPUs. "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. "Sniper Elite 4" funktioniert nicht mit FreeSync und hat Probleme mit dem Supersampling, während das Multi-GPU-Profil für "Shadow Warrior 2" komplett fehlt. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird, und die Radeon Einstellungen können nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire abstürzen. Für einige Spiele gehen Änderungen der Applikationsprofile nach einer Abmeldung des Benutzers oder einem Neustart verloren. Auch Radeon ReLive, AMDs hauseigene Alternative zu NVIDIAs ShadowPlay hat noch mit etlichen Problemen zu kämpfen.

Unterstützte Hardware
Als stabiler Treiber gilt weiterhin die Version 17.2.1, den neuen Treiber umschreibt AMD hingegen als "Optional". Früher nannte das Unternehmen solche Treiber "Hotfix" und davor "Beta". AMDs Crimson ReLive Edition 17.3.3 unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M, aber keine APUs. Die AMD Radeon Pro Software Enterprise verbleibt auf dem Versionsstand 17.Q1 vom 26. Januar 2017. Hinsichtlich der Betriebssysteme werden Windows 10 (32/64-Bit), Windows 8.1 (64-Bit) und Windows 7 (32/64-Bit) bedient, wobei es die 32-Bit-Treiber nicht für alle Karten gibt.

Download:

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]