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Milliarden versenkt: Meta streicht sein Metaverse zusammen

Meldung von doelf, Mittwoch der 18.03.2026, 13:44:26 Uhr

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Am 28. Oktober 2021 benannte Mark Zuckerberg sein Unternehmen Facebook Inc. in Meta Platforms um, da er die Zukunft der Menschheit in einem von seiner Firma entwickelten virtuellen Metaverse sah. Als Schlüsselkomponente sollten hierfür die hauseigenen VR-Brillen dienen. Doch schnell gelangte man zu zwei Erkenntnissen: Finanziell ist das Metaverse ein Milliardengrab und Menschen, die schon in der Realität als Arschlöcher auftreten, bleiben auch in einem virtuellen Universum Arschlöcher. Jetzt zieht Meta seinen VR-Brillen den Metaverse-Stecker.

Aktualisiertes Benutzererlebnis: Jetzt ohne Meta Horizon Worlds
Die entsprechende Meldung lautet Updates zu ihrem Meta Quest Erlebnis im Jahr 2026 und sie erklärt in erster Linie, dass das Benutzererlebnis durch VR-Brillen die virtuelle 3D-Welt Meta Horizon Worlds ab dem 15. Juni 2026 nicht mehr umfassen wird. Die benötigte VR-App wird Meta schon zum 31. März 2026 entfernen und bestehende Installationen lassen sich nur noch bis zum 15. Juni 2026 nutzen. Danach lebt Meta Horizon Wordls nur noch als Mobile-App auf Smartphones weiter, was dem Anspruch eines Metaverse wohl kaum genügen dürfte.

Milliarden versenkt statt Geld aus dem Nichts
Zuckerbergs Metaverse sah zunächst nach einer Gelddruckmaschine aus: Mit einer eigenen Digitalwährung, den Meta Credits, kann man VR-Spiele, Apps und Add-ons im Meta Horizon-App Store kaufen sowie kostenpflichtige virtuelle Güter für Horizon Worlds erwerben. Natürlich sind Meta Credits nicht übertragbar, nicht erstattungsfähig und in der realen Welt absolut wertlos ‐ ein Träumchen für den Herausgeber! Doch Zuckerbergs Versuch einer weltweiten Realitätsflucht verschlang Milliarden US-Dollar, während die eigene VR-Welt Meta Horizon Worlds weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Die Perspektive: KI schlägt VR
Alleine im Jahr 2025 hatte die verantwortliche Sparte Reality Labs einen operativen Rekordverlust in Höhe von 19,2 Milliarden US-Dollar verbucht. Dieser Verlust war seit dem Jahr 2019 kontinuierlich angewachsen und summierte sich laut Statista bis Ende 2025 auf 88 Milliarden US-Dollar. Verglichen mit Metas Investitionen in KI, die sich alleine im aktuellen Jahr auf 115 Milliarden bis 135 Milliarden US-Dollar belaufen sollen, erscheinen die Ausgaben für das Metaverse zwar fast schon bescheiden, doch so locker sitzt das Geld bei der Facebook-Mutter dann doch nicht.

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